Tsehlanyane Nationalpark

Der Tsehlanyane Nationalpark ist einer von Lesothos zwei Nationalparks und bildet einen wesentlichen Bestandteil des größeren Maloti / Drankensberg Transfrontier Parks.

Der Park befindet sich im vorderen Bereich der Maluti-Berge am Fuße des Holomo-Passes und ist nur etwa 45 Minuten auf einer  gut befahrbaren Straße von dem südafrikanischen Grenzposten von Caledonspoort entfernt (Caledonspoort liegt 15 Autominuten von der beliebten Freistaat Stadt Clarens entfernt und ca. 4 Stunden vom internationalen Flughafen von Johannesburg).

Den Park erreicht man über eine 32 km-lange Zufahrtsstraße, die sich 5km südwestlich von Butha Buthe, von Lesothos Hauptroute A1 trennt. Die Straße führt durch das Dorf Khabo´s und verläuft parallel zum Hlostse Flusses, entlang eines wunderschönen Tals bis hin zum Parkeingang.

Der Tsehlanyane Nationalpark hat eine Höhe von 1940 bis 3112 Metern und gilt größtenteils als subalpin.   Seinen Ursprung hat er der Zufahrtstraße zum Hlotse Tunnel zu verdanken, die Teil des Lesotho-Hochland-Wasser-Projektes ist. Dieses unberührte Naturschutzgebiet befindet sich an der Kreuzung der Tsehlanyane und Holomo Flüsse.

Über 5600 Hektar extrem bergiges Terrain wird innerhalb dieses Parks geschützt, so auch einige der wenigen, einheimischen Wälder in Lesotho. Darunter fällt auch eine Fläche aus Che-che Wald im Herzen des Parks mit einigen Unterarten, die es nur in dieser Waldumgebung gibt. Entlang der Flussbänke und Bäche wächst Bergbambus, der eine besondere kulturelle Bedeutung für die Basotho hat. In dem Reservat wächst auch der seltene Berg „Fynbos”, den es nirgendwo anders in der Welt gibt, sowie 220 andere Pflanzenarten. Die Vielfältigkeit dieses Lebensraumes ist extrem groß und ist auf die Höhenlage des Parks zurückzuführen. 

Im Hochland Gebiet wurden 24 kleine Säugetierarten verzeichnet wie unter Anderem Stachelschweine, die afrikanische Wildkatze, Schabrackenschakal, Paviane, Karakals, Rehantilopen, Zorrillas, Klipschliefer, die Soggett-Lamellenzahnratte und der Kapotter. Alle diese Tiere, bis auf den Kapotter, die Rehantilope und der Klipschliefer sind vom Aussterben bedroht.