Mkhaya Game Reserve

Das Mkhaya Game Reserve wurde nach der Akazie Nigrescens benannt und besteht, wie der Name schon verrät, aus einem von Akazien dominierten Busch im Süden und einem breitblätterigen Sandveld im Norden.

Einzigartige Begegnungen mit Wildtieren sind fast garantiert da jegliche Fortbewegung innerhalb des Reservats nur mit  Big Game Parks offenen Land Rovers oder zu Fuß (immer von einem Guide begleitet) geschieht. Das Reservat ist von trockenen Flussbetten durchzogen, versehen mit einigen Wasserlöchern hier und da und es besteht ein Netzwerk aus verschlungenen Selbstfahrer-Tierbeobachtungs- Straßen.

Für die Tiere, die einst frei in der Natur umherstreiften, uneingeschränkt von Zäunen und Grenzen, war und bleibt die Zukunft ungewiss. Der Mensch mit seiner Jagd nach den höchstmöglichen Erträgen, Wilderei und seiner Ignoranz zum Thema Naturschutz und dem Erhalt unseres Naturerbes, stellt eine Gefahr für die Tiere da. Die einst zahlreich vorhandenen Tiere, die man kilometerweit sehen konnte, waren und sind zum Teil noch heute vom Aussterben bedroht. Der Reilly Familie, Swasilands bedeutendsten Naturschützern, wurde schnell klar, dass diese Tiere einen Zufluchtsort brauchen. Einen Ort der Ruhe, fern ab von zerstörerischen Menschen und ihren Gewehren. Mkhaya ist der ideale Ort dafür.   

Mkhaya  wurde 1979 gegründet um die Nguni-Rinderrasse vorm Aussterben zu schützen und ist ein erklärtes Naturreservat. Mit der Zeit wurden auch andere vom Aussterben bedrohte Tierarten mit aufgenommen, wie Spitzmaulnashörner, Pferdeantilopen, Rappenantilopen, Leierantilopen, Breitmaulnashörner, Elefanten und andere heimische, bedrohte Tierarten.

Nach einem langen Tag im afrikanischen Busch kommt man zurück in das Camp, das in einer Landschaft aus Auenwäldern gelegen ist und kann ein eiskaltes Getränk unter einem der riesigen Leberwurstbäumen genießen oder sich in die gemütlichen, strohgedeckten Unterkünfte zurückziehen und die Natur bewundern.     

Das Personal, das in Mkhaya arbeitet und das Gebiet patrouilliert, kommt ausschließlich aus benachbarten Gemeinden und stellt im Moment die beste Anti-Wilderei-Einheit von ganz Afrika. Mhkaya finanziert sich komplett durch die Einnahmen aus dem Tourismus. Ihre Unterstützung wird sehr geschätzt und trägt dazu bei, dass dieser einzigartige, internationale Naturschutz weiter betrieben werden kann.